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Online-Veranstaltung am 22. April 2026, 10 Uhr bis 12 Uhr: Frieden denken: Perspektiven jenseits der Kriegslogik

  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Veranstaltung von ELAN e.V., der Friedensakademie RLP und dem Eine Welt-Promotorinnen-Programm in RLP



Weltweit nehmen gewaltsame Konflikte zu – die Zahl der Todesopfer erreichte zuletzt einen neuen Höchststand. Auch die weltweite Aufrüstung schreitet voran. So stiegen die weltweiten Militärausgaben in 2024 auf 2,7 Billionen US-Dollar – der stärkste Anstieg seit Jahrzehnten. Gleichzeitig werden friedenspolitische Maßnahmen reduziert. Die OECD verzeichnet einen Rückgang der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit um 9 Prozent und die Handlungsfähigkeit internationaler Organisationen wird durch dominante Interessenspolitik geschwächt. Diese Entwicklungen zeigen: die Investitionen in Krieg steigen, während die Investitionen in Frieden sinken.


Wie aber lässt sich der Frieden in Europa und der Welt retten? Hierzu hat das Friedensgutachten 2025 konkrete Empfehlungen für die Politik formuliert. Frieden braucht regelbasierte Allianzen, Rüstungskontrolle, die Achtung des Völkerrechts, eine humanitäre Flüchtlingspolitik, friedenspolitisches Engagement und eine Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit. Zudem braucht auch die gesellschaftliche Dimension von Frieden Investitionen. Gesellschaftlicher Frieden bezieht sich auf Strukturen und Beziehungen, die es ermöglichen Konflikt gewaltfrei zu lösen. Soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind wichtige Voraussetzungen hierfür.


Die Veranstaltung lädt dazu ein, das aktuelle Geschehen aus einer friedenspolitischen Perspektive zu betrachten. Gemeinsam mit Expertinnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir diskutieren, welche aktuellen Bedarfe Frieden politisch wie gesellschaftlich hat. Welche Beiträge können Politik und Zivilgesellschaft leisten? Wie kann Frieden in herausfordernden Zeiten gelingen?


Hierzu freuen wir uns auf das Gespräch mit unseren Referentinnen:

Dr. Claudia Baumgart-Ochse (Peace Research Institute Frankfurt, Redaktionsleitung Friedensgutachten)

Nele Anslinger (gewaltfrei handeln e.V., Bildungsreferentin)


Bei einem zweiten Termin am 28.April 2026 von 18:30 Uhr bis ca.20 Uhr möchten wir neben einem inhaltlichen Rückblick besonders Akteuren aus Rheinland-Pfalz eine zusätzliche Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung geben sowie uns über weitere Bedarfe austauschen.


Die Anmeldung zur Veranstaltung am 22.April 2026 erfolgt über eveeno über folgenden Link:


Die Anmeldung zur Veranstaltung am 28.April 2026 von 18:30 Uhr bis 20 Uhr erfolgt über eveeno über folgenden Link: https://eveeno.com/125232295

Bild: ELAN e.V.


 
 
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